Roboter Staubsauger Test

Roboterstaubsauger imTest

 

Nie wieder Hundehaare in der Wohnung und mehr Zeit für die angenehmen Dinge im Leben. Insbesondere für Hundebesitzer kann ein Roboterstaubsauger eine gute Investition sein. Doch nicht jeder Roboterstaubsauger kommt mit der Flut der Hundehaare zurecht. Wir haben die beliebtesten Modelle getestet und einen klaren Testsieger ermittelt.

Soviel Freude ein vierbeiniger Mitbewohner auch bereitet, genauso nervig sind die Hundehaare, die sich in der Wohnung verteilen. Staubsaugen gehört zum täglichen Ritual eines Hundebesitzers. Wie schön wäre es also, wenn die Hundehaare in der Wohnung von alleine verschwinden würden. Stellen Sie sich vor, Sie kommen von der Arbeit und die Wohnung ist immer hundehaarfrei! Eine Wunschvorstellung? Nein, denn mittlerweile gibt es leistungsstarke Roboterstaubsauger, die das lästige Staubsaugen für Sie übernehmen und Ihre Wohnung täglich von umherfliegenden Hundehaaren befreien. Das bedeutet mehr Zeit die schönen Dinge im Leben für Sie und Ihren Hund. Wir haben die beliebtesten Roboterstaubsauger für Sie getestet und den hundehaaren den Kampf angesagt. Welcher Roboterstaubsauger kommt also mit den Massen an den hundehaaren klar und welcher gibt klein bei?

Testsieger

1. Platz

2. Platz

3. Platz

1. Platz Testsieger: iRobot Roomba 650 Staubsaugroboter

 

 

iRobot Roomba 650

  • rotierende Bürsten
  • kraftvoller Saugmotor
  • Raumerkennung: navigiert um Hindernisse
  • kehrt automatisch zur Ladestation zurück
  • 7 Arbeitszeiten pro Woche programmierbar
  • Sensoren verhindern Abstürze
  • virtuelle Wände programmierbar
  • flache Bauweise
  • reinigt Ecken und Fußleisten
  • reinigt 60-80 qm in einem Arbeitsgang
  • Betriebsdauer 100 - 120 Minuten
  • Fernsteuerrung per Fernbedienung möglich

 

 

Handhabung und erste in Betriebnahme

Es gibt zwei Möglichkeiten den iRobot Roomba 650 in Betrieb zu nehmen. Entweder man drückt einfach den "Clean"-Button und schon legt der kleine Haushaltshelfer los. Ab diesem Zeitpunkt läuft alles wie von selbst. Der iRobot Roomba 650 navigiert selbständig durch den Raum, erkennt Ecken und Hindernisse, welche er selbständig umfährt. Die zweite Möglichkeit der Inbetriebnahme besteht in der vorherigen Programmierung des Roboterstaubsaugers. Hier hält der iRobot Roomba 650 viele nützliche Features bereit. Dazu später mehr. Die Anleitung ist sehr übersichtlich gestaltet und macht die Programmierung zu einem Kinderspiel. Wenige Tatstendrücke reichen aus, um dem iRobot klare Anweisungen zu geben und zum Beispiel virtuelle Wände festuzulegen, wenn er zum Beispiel nur einen bestimmten Bereich reinigen soll. Grundsätzlich muss man sich um nichts kümmern, denn selbst wenn dem Roboterstaubsauger der Saft ausgeht, kehrt er selbständig zu seiner Ladestation zurück. Natürlich muss darauf geachtet werden, dass diese auch erreichbar ist.

 

Saugdauer und Quadratmeterleistung

Die Ladezeit des iRobot Roomba beträgt 2 Stunden. Ist er einmal voll geladen, dann kann er 2 Stunden am Stück saugen. Nach Angaben des Herstellers schafft der Roboterstaubsauger in dieser Zeit 60 - 80 qm zu reinigen. In unserem ersten Testdurchlauf hat er jedoch knapp hundert Quadratmeter geschafft. Jedoch muss man dazu sagen, dass es sich im ersten Testdurchlauf um einen Raum mit Laminat gehandelt hat. Weitere Testdurchläufe haben gezeigt, dass er zwar auch sehr gut mit teppichböden und Läufern zurecht kommt, aber hier aufgrund des höheren Rollwiederstandes mehr Energie aufbringen muss und sich somit auch die Quadratmeterleistung dementsprechend minimiert. Trotzdem hat der iRobot Roomba 650 auch hier die angegebenen 80 Quadratmeter problemlos geschafft. Danach kehrt der iRobot selbständig zu seiner Ladestation zurück. Leider kehrt er nach dem Ladevorgang nicht wieder selbständig zurück, um die restliche Fläche des Raumes zu reinigen. Dafür muss der Roboterstaubsauger erst wieder aufgefordert werden.

 

Reinigungsergebnis

iRobot Roomba 650 in Aktion

Auf den ersten Blick sieht die Vorgehensweise des iRobot Roomba 650 sehr chaotisch und orientierungslos aus. Doch nach längerem Beobachten erkennt man ein System und der Roboterstaubsauger lässt die bereits gereinigten Flächen aus. Tisch- oder Stuhlbeine erkennt er zuverlässig und saugt sauber drumherum. Gegenstände, die im Weg stehen werden mittels speziellen Sensoren erkannt und der iRobot bremmst ab und saugt an ihnen entlang. Eine kleine Stoßstange verhindert, dass die Möbel beschädigt werden und keine Kratzer entstehen. Auch der Übergang von Hartböden auf Teppichläufer stellt für den Roboterstaubsauger kein Problem dar, leichte Kannten überfährt er problemlos. Auch Kabel auf den Fußböden werden werden problemlos überwunden. Viele Staubsaugroboter scheitern an den Raumecken oder Türkanten, der iRobot Roomba 650 jedoch nicht. Mit einer kleinen abstehenden Bürste wird jede Ecke zuverlässig gereinigt. Absturzgefahr besteht nicht, denn der Roboterstaubsauger erkennt selbständig Absätze und Treppenstufen. Durch die flache Bauweise saugt der Roboter auch zuverlässig unter Sofas, Komoden oder Beistelltischen.

 

Der iRobot Roomba hat ein spezielles "Dirt Detect" System, welches starlk verschmutzte Stellen erkennt, so dass er hier besonders gründlich reinigt und sich für solche Bereiche mehr Zeit nimmt. Gerade rund um den Hundeschlafplatz ist das eine sehr sinnvolle Funktion. Der Roboterstaubsauger verfügt über gegenläufige Bürsten, welche die Hundehaare besonders gut aufnehmen und zuverlässig in den Schmutzbehälter transportieren.

 

Features und Reinigungsprogramme

Für jeden Tag der Woche, kann man den iRobot unabhängig programmieren. Es lassen sich unterschiedliche Einsatzzeiten programmieren. So können Sie den Staubsaugroboter immer auf Mission schicken, wenn sie zum Beispiel auf der Arbeit sind. Wenn Sie nach Hause kommen, dann dürfen sie sich über eine hundehaarfreie Wohung freuen. Für jeden Tag in der Woche können Sie eine andere Zeit und unterschiedliche Einsatzbereiche wählen. So ist es auch möglich, dass er sich am Montag um das Wohnzimmer kümmert und am Dienstag das Esszimmer reinigt. Im endeffekt brauchen Sie sich um nichts mehr kümmern. Besonders in Hundehaushalten fällt viel Dreck an, so dass der interne Schmutzehälter sehr schnell gefüllt ist. Ist dies der Fall, dann kehrt der iRobot 650 zur Station und entleert die Schmutzkammer in einen zentralen Sammelbehälter.

 

Nützlich ist auch die "Spot" Funktion. Immerhin haben die Hunde ihre Lieblingsplätze in der Wohnung und hinterlassen dort ihre Spuren. Dafür braucht man den iRobot Roomba 650 nur auf die verschmutzte Stelle stellen. Dss "Dirt-Detect" System erkennt den dreckigen Bereich und beginnt mit der intensiven Reinigung genau dieser Stelle. Dabei bewegt er sich in einem engen Radius, welcher die stark Verschmutzte Stelle betrifft.Wenn er mit der Reinigug fertig ist, dann schaltet er sich automatisch ab.

 

Die "DirtDetect" Funktion erkennt selbständig stark verschmutzte stellen. Für diese Bereiche nimmt sich der Staubsaugerroboter Roomba 650 mehr Zeit, um diese gründlich zu reinigen.

 

Des Weiteren gibt es die "Virtuelle Wand" Funktion. Mit dieser Funktion können Sie bestimmte Tabuzonen einrichten, welche der iRobot dann meidet. Eine Funktion, welche Tierhalter zu schätzen wissen werden. So kann man verhindern, dass der iRobot zu nah an Tierkäfige, Terrarien oder Aquarien heranfährt. So müssen sich unsere haarigen Freunde nicht vor dem Roboterstaubsauger fürchten und insbesondere Panikatacken während unserer Abwesenheit bleiben aus.

 

Nützlich ist auch die "Dock" Funktion. Nachdem der iRobot Roomba 650 seine Arbeit erledigt hat und ihm der Saft auszugehen droht, fährt er selbständig zu seiner Ladestation. Nach 2 Stunden ist er dann wieder einsatzbereit.

iRobot Roomba 650 in Aktion:

Fazit

Der iRobot Roomba 650 hat in unserem Test überzeugt und kann tatsächlich den herkömmlichen Staubsauger ersetzen. Zugegebener Maßen ist der iRobot Roomba 650 kein Schnäppchen, aber auf lange Sicht erspart er uns Hundebesitzern viel Arbeit und sorgt für eine angenehme und hundehaarfreie Wohnung. Viele Features sind gerade für uns Hundehalter sehr nützlich und die Reinigungsleistung ist mit normalen Staubsaugern vergleichbar. Besonders gut hat uns gefallen, dass der Roboterstaubsauger seinen doch begrenzten Auffangbehälter selbständig entleert und somit viel Dreck, welcher unweigerlich in einem Hundehaushalt anfällt, einsammeln kann. Die Programmierfunktion ist genial, so ist es möglich den Staubsaugerroboter während der Abwesenheit seine Arbeit verrichten zu lassen und wenn man nach Hause kommt, dann ist die Wohnung immer hundehaarfrei.

2. Platz: iRobot Roomba 620 Staubsaugroboter

 

 

 

 

  • rotierende Bürsten
  • kraftvoller Saugmotor
  • kehrt automatisch zur Ladestation zurück
  • flache Bauweise
  • reinigt Ecken und Fußleisten
  • reinigt 40-60 qm in einem Arbeitsgang
  • Betriebsdauer 60 - 80 Minuten

 

 

 

 

Handhabung und erste in Betriebnahme

Der iRobot 620 ist denkbar einfach in Betrieb zu nehmen. Es reicht den "Clean Button" zu drücken und schon legt der Staubsaugerroboter mit der Arbeit los. Eine Programmierung von geplanten Startzeiten gibt es nicht. Den iRobot Roomba 620 muss man immer manuell per Knopfdruck starten, dass heißt natürlich auch, dass man immer vor Ort sein muss, wenn man den Roboterstaubsauger einsetzen möchte. Der iRobot 620 navigiert selbständig durch den Raum. Sobald der iRobot Roomba auf ein Hindernis trifft, sucht er sich eine alternative Route. Ansonsten muss man sich um nichts mehr kümmern, wenn dem iRobot der Saft ausgeht, kehrt er selbständig zur Ladestation zurück.

 

 

Saugdauer und Quadratmeterleistung

Die Ladezeit des iRobot Roomba 620 beträgt 3 Stunden. Ist er einmal voll geladen, dann kann er 80 Minuten am Stück durch den Raum sausen. 40 - 60 Quadratmeter Fläche soll der iRobot Roomba 620 nach Angaben des Herstellers mit einer Akkuladung schaffen. In dieser Zeit schafft der Roboterstaubsauger 40 - 60 qm von lästigen Dreck und Hundehaaren entfernen. Bei größeren Flächen, muss eine Ladepause von 3 Stunden eingeplant werden. Nach dem Ladevorgang muss der Roomba 620 Staubsaugerroboter wieder manuell gestartet und auf Mission geschickt werden. Genau wie bei seinem großen Bruder, verringert sich die Flächenleistung auf Teppichen um einige Quadratmeter. Trotzdem kommt der iRobot Roomba 620 mit Teppichböden und Läufern gut zurecht. Sobald dem Roboterstaubsauger die Energie ausgeht, kehrt er selbständig zu seiner Ladestation zurück und verbleibt dort, bis er wieder neu gestartet wird.

 

 

Reinigungsergebnis

iRobot Roomba 620

Genau wie beim iRobot Roomba 650 wirkt die Vorgehensweise des Roomba 620 auf den ersten Blick sehr chaotisch und orientierungslos aus. Doch auch hier steckt System dahinter und der Roboterstaubsauger geht zuverlässig seinem Dienst nach. An Tisch-, Stuhlbeine oder Möbel stößt er kurz an und umfährt diese. Die Möbel werden dabei nicht beschädigt. Übergänge und leichte Kanten überwindet der kleine Staubsaugerroboter problemlos. Auch Raumecken oder Türkanten erkennt der kleine Haushaltshelfer und versucht diese best möglich zu reinigen. Im unserem Test ist dieses nicht immer gelungen. Ein spezieller Sensor soll die Absturzgefahr bei Treppenkanten verhindern. Leider ist das dem Roomba 620 nicht immer gelungen, zwar ist er kein einziges Mal abgestürzt, doch war er mehrmals kurz davor und ist mit seinen Bürsten an der Treppenkante hängen geblieben und war somit außer gefecht gesetzt. In solch einer Situation stellt sich der Staubsaugerroboter nach einigen Minuten selbst ab und wartet auf Hilfe. Die Flache Bauweise ermöglicht es dem iRobot Roomba 620 Staubsaugerroboter auch unter tiefliegenden Möbelstücken oder dem Sofa zu saugen. Das Bürstensystem des iRobot Roomba 620 Staubsaugerroboters nimmt die Hundehaare zuverlässig auf und hält sie sicher in seinem integrierten Auffangbehälter beisammen. Doch im Gegensatz zu seinem großen Bruder, kann er seinen integrierten Auffangbehäter nicht selbständig leeren , so dass im hier Grenzen gesetzt sind. Durch die kompakte Bauweise ist der Auffangbehälter relativ klein und kann schnell mit der Masse an Hundehaaren überfordert sein.

 

 

Features und Reinigungsprogramme

Die "DirtDetect" Funktion erkennt stark verschmutzte Bereiche und reinnigt diese besonders intensiv.

 

Nützlich ist auch die "Dock" Funktion. Nachdem der iRobot Roomba 650 seine Arbeit erledigt hat und ihm der Saft auszugehen droht, fährt er selbständig zu seiner Ladestation. Nach 3 Stunden ist er dann wieder einsatzbereit. Jedoch muss er nach jedem Ladevorgang erneut manuell auf Mission geschickt werden.

iRobot Roomba 620 in Aktion:

Fazit

Der iRobot Roomba 620 hat in unserem Test seine Arbeit zuverlässig verrichtet. Leider sind die Zusatzfunktionen stark beschränkt. Am meisten haben wir die Wochenprogrammierung vermisst. So ist es nicht möglich, den Staubsaugerroboter während der Abwesenheit auf Mission zu schicken. Insbesondere Hundehalter sollten bedenken, dass in einem Tierhaushalt besonders viel Dreck anfällt und die Kapazitäten des Auffangbehälters des Roomba 620 doch stark begrenzt sind. In unserem Test war der Behälter voll, bevor die komplette Fläche gereinigt war. Auch gibt es hier keine virtuelle Wandfunktion, mit denen man dem Roboterstaubsauger Tabuzonen zuweisen kann. Trotzdem wartet der Staubsaugerroboter mit einer guten Saugleistung auf und kann den alltäglichen Reinigungsritualen einhalt gebieten.

3. Platz: Dirt Devil M607 Saugroboter Spider

 

 

Dirt Devil M607 Spider

 

 

  • für Teppichböden ungeeignet
  • flache Bauweise
  • Reinigung nach Zufallsprinzip
  • reinigt ca. 40 qm in einem Arbeitsgang
  • Betriebsdauer 50-60 Minuten
  • Mit längeren hundehaaren überfordert

 

 

 

 

 

 

Handhabung und erste in Betriebnahme

Der Dirt Devil M607 ist mit unter 100 € das günstigste Modell in unserem Test. Der Roboterstaubsauger ist denkbar einfach in Betrieb zu nehmen. Einfach den Stromschalter umlegen und der Dirt Devil M607 legt los. Die Ladezeit beträgt ca. 4 Stunden. Der Roboterstaubsauger Dirt Devil M607 arbeitet ausschließlich nach dem Chaosprinzip und es ist eher Glücksache, ob er alle verschmutzten Stellen überfährt. Der Roboterstaubsauger saugt solange, bis ihm der saft ausgeht, dann bleibt er dort stehen, wo er zuletzt gesaugt hat. Geladen wird er mit einem Netzteil, welches direkt an den Staubsauger gesteckt wird.

 

 

Saugdauer und Quadratmeterleistung

Die Ladezeit des Roboterstaubsaugers Dirt Devil M607 beträgt 4 Stunden. Ist er einmal voll geladen, dann kann er bis zu 60 Minuten am Stück seine Arbeit verrichten. Mit einer Ladung hat der Roboterstaubsauger in unserem Test 35 Quadratmeter geschafft. Danach stellt der Roboterstaubsauger seinen Dienst an Ort und Stelle ein, bis er von Hand wieder geladen wird. Auf Teppichen verringert sich aufgrund des höheren Widerstandes die Quadratmeterleistung und der Akku ist schneller aufgebraucht.

 

 

Reinigungsergebnis

Dirt Devil M607 Spider

Das Reinigungsergebnis des Roboterstaubsaugers Dirt Devil M607 lässt zu wünschen übrig. Die Vorgehensweise läuft nach dem Zufallsprinzip ab und es ist eher Glückssache, ob der Robotorstaubsauger während seiner Betriebsdauer alle verschmutzten Stellen im Raum überfahren hat. Die Saugleitung auf Hartböden hat uns überrascht. Hier hat er zuverlässig alle mittellangen Hundehaare aufgenommen. Jedoch bekommt der Roboterstaubsauger mit längeren Haaren hin und wieder Probleme. Diese wickeln sich gerne um die Bürsten oder verstopfen den Einsaugschacht. Auf Teppichböden konnte der Dirt Devil M607 nicht wirklich punkten. Die Hundehaare saßen zu tief in den Fasern, als das sie eingesaugt werden konnten. Hier hat er nur 1/3 der rumliegenden Hundehaare entfernt. Trotzdem überwindet der Roboterstaubsauger problemlos kleine Höhenuntzerschiede, wie zum Beispiel den Übergang von Laminat auf Teppichläufer. Der Dirt Devil Roboterstaubsauger ist sehr flach und kommt somit problemlos unter Kommoden und Sofas. Dabei sollte man aber immer darauf achten, dass dem roboterstaubsauger dort nicht der Saft ausgeht, denn dann bleibt er dort einfach stehen und es müssen Möbel gerückt werden, um den kleinen Haushaltshelfer zu befreien. Eingebaute Sensoren erkennen Treppenstufen und Absätze, welche den Absturz verhindern sollen. Beim ersten Testdurchlauf haben diese unsere Treppenstufe nicht erkannt und es kam zu einem Absturz. Jedoch kann man die Sensibilität der Sensoren justieren. Nachdem wir die Sensoren sensiebler gestellt haben, kam es zu keinen weiteren Abstürzen.

 

Das entleeren des Auffangbehälters gestaltet sich ein wenig kompliziert. Der Behälter besteht aus drei Teilen: dem Deckel, dem auswaschbaren Abluftfilter und der Staubwanne. Doch um den Dreck aus der Staubwanne zu bekommen, müssen immer erst der Deckel, dann der Filter entfernt werden um an den Auffangbehälter zu gelangen. Das könnte definitiv benutzerfreundlicher gelöst sein.

 

 

Features und Reinigungsprogramme

Der Roboterstaubsauger Dirt Devil M607 arbeitet mit drei Reinigungsprogrammen, zwischen denen er in regelmäßigen Abständen hin und her wechselt. Er beginnt mit einer chaotischen Fahrt kreuz und quer durch den Raum. Berührt er eine Wand, verfolgt er entweder die Kante für eine Weile oder stößt sich ab und macht sofort wieder kehrt. In regelmäßigen Abständen fährt der Roboterstaubsauger eine Spirale ab, bis er auf das nächste Hindernis stößt, danach beginnt er wieder im ersten Chaos-Modus.

Dirt Devil M607 Spider in Aktion:

Fazit

Wie erwartet schneidet der Roboterstaubsauger Dirt Devil M607 natürlich wesentlich schlechter als die beiden Testkonkurrenten ab. Dafür kostet er aber auch nur einen Bruchteil und ist bereits für unter hundert Euro zu haben. Aufgrund der chaotischen Arbeitsweise des Roboterstaubsaugers, kann dieser einen herkömmlichen Staubsauger nicht ersetzen. Für unterstützende Maßnahmen und ein paar weniger Hundehaare im Haushalt, ist der Dirt Devil Roboterstaubsauger jedoch durchaus geeignet. Wenn Sie hauptsächlich Teppichböden besitzen, dann raten wir von einer Kaufentscheidung ab. Hier hat der Dirt Devil Stuabsaugerroboter auf ganzer Linie versagt. Des Weiteren gibt es zu beachten, dass Quadratmeterleistung maximal für einen Raum geeignet ist.

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